Inkontinenz

Kontinenz erreichen - Inkontinenz überwinden

  • Was ist Inkontinenz?

Wenn die Blase stark drängt oder tropft, wenn Darmwinde unkontrolliert abgehen oder der Stuhl nicht immer sicher zurückgehalten werden kann, dann spricht man von Inkontinenz.

  • Was kann ich tun?

Sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Ärztin über diese Anzeichen. Gemeinsam suchen Sie nach den Ursachen. Häufig ist der Grund ein schwach trainierter Beckenboden oder Störungen und Verletzungen, die vielleicht durch eine Geburt oder Operation verursacht wurden. Männer, Frauen und auch Kinder können hiervon betroffen sein. 2/3 aller Menschen sind nie angeleitet worden, die Muskeln des Beckenbodens aktiv zu betätigen. Daher sind diese Muskelstrukturen oft nicht in der Lage, ihre Aufgaben ausreichend zu erfüllen.
Eine gute und gezielte Anleitung mit kleinen effektiven Übungen, die in gutem Einklang mit der Atmung und Körperhaltung eingesetzt werden, helfen, Inkontinenz-Symptome zu bessern oder zu beseitigen. Sie erhalten gute Tipps und Übungen, mit denen Sie Ihre Beschwerden aktiv behandeln und Ihren Alltag entlasten können.

  • Welche Therapieangebote gibt es?

Im Vordergrund steht eine aktive Bewegungsanleitung zur besseren Wahrnehmung des Beckenbodens, zur Verbesserung der Muskelkoordination in dieser Region und zur Stärkung der Verschlussstrukturen von Blase und / oder Darm.

Manchmal kann eine sanfte Elektrotherapie diese Beckenbodenmuskeln zum Leben erwecken. Eventuell hilft eine Bio-feedback Therapie am Beckenboden, die Wahrnehmung und Muskelkraft zu verbessern. Nach Operationen sind die Nerven manchmal verletzt oder irritiert und brauchen Hilfe bei der Reorganisation. Ist es durch Elektrotherapie oder Bio-feedback gelungen, die Körperwahrnehmung und den Muskeleinsatz zu erreichen, muss der korrekte Umgang mit dem Beckenboden in den belastenden Alltagssituationen weiter trainiert und gefestigt werden (husten, niesen, aufstehen vom Stuhl, anheben schwerer Gegenstände, joggen oder Ähnliches). Manchmal bewirkt eine tastende Funktionsüberprüfung des Beckenbodens durch die Therapeutin schon eine deutliche Verbesserung des Körpergefühls in dieser Region.

  • Wie komme ich an eine solche Therapie?

Die oben beschriebenen Behandlungstechniken und Behandlungsschritte kann ich Ihnen bei Bedarf anbieten. All dies erfolgt über ein Rezept Ihres Arztes oder auf privater Basis. Bei Fragen stehe ich Ihnen gerne zur Verfügung.

  • Meine Therapieschritte
- Informieren über den Beckenboden und das Zusammenspiel von Atmung, Körperhaltung und
  Beckenbodenstärke
- Schulen der Wahrnehmung und Bewegungsfähigkeiten von Becken und Beckenboden und des
  Umgangs mit Trink- und Entleerungsgewohnheiten
- Trainieren, um die Muskelkraft im Beckenboden zu verbessern und die Alltagsbelastungen
  beckenbodenschonend zu meistern